Deutscher Bierkulturverlag - synergenVerlag

 

Deutsche Zukunftsvisionen

vor 100 Jahren

 

Wie haben sich unsere Vorfahren ihre Zukunft vorgestellt?

Das können Sie jetzt in spannenden Erzählungen um 1900 lesen und in originellen Illustrationen aus dieser Zeit sehen.

Denn die tradierte Erkenntnis von August Bebel (1840 - 1913) „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“ trifft auf die utopische Literatur vor 100 Jahren in besonderer Art und Weise zu: 

 

Wer die Gegenwart verstehen will,

 kann dies am besten,

wenn er die Vergangenheit der Zukunft kennt.

 

Der synergenVerlag ist seit Jahren führend bei der Wiederentdeckung und der Wiederveröffentlichung vergessener deutscher Science Fiction von 1897 - 1934.

 

Verlagsverzeichnis 2017

 

Zukunftsreihe Band 1 - 18

 

 

 

 

16 Städtevisionen

zur Zukunftsgesellschaft von Morgen

erstmals aus den 1890er Jahren

nach 120 Jahren wiederentdeckt

20,0 cm x 13,5 cm. Hochwertiger Glanz-Paperback

150 S. mit Nachwort und Bibliographie.

29,80 Euro

Deutsche Zukunftsvisionen vor 100 Jahren  Band 17

ISBN 978-3-946366-17-1

 

"In 100 Jahren wird der Automat die Welt beherrschen", schrieb der Wiener Journalist und Zeitungsredakteur Ferdinand Groß (1852 - 1900) zu seiner "Wundermechanismenstadt" Automatopolis 1899. Reisen Sie aber auch nach Lombrosina im Jahr 2397, nehmen im Jahr 2148 an einer Frauenveranstaltung  "Zur Männerfrage" teil, erleben den gleichgeschalteten Alltag der "Without-Differentists" in Stupidfield mit ihren Nivellierungsinstituten und Verdummungsmeistern, erfahren Sie warum die Zukunftsgesellschaft der Mingulis stets nach 200 Jahren ihre Kultur und Wissenschaft wieder vernichtet, besuchen die Traumschule in Neverbeen, eine Jubiläenfabrik und eine Entmutigungsanstalt, stranden Sie auf utopischen Eilanden mit einer Schlaftstadt und mit von intelligenten Tieren gehaltenen "Hausmenschen", wo Sie Mitglied im Menschenschutzverein werden können. Aber geben Sie einem begabten Dichter in Lombrosina nicht die Hand, "sonst beisst er".

Entscheiden Sie anhand dieser utopischen Wiener Schmankerln am besten selbst, ob Ferdinand Groß ein österreichischer Laßwitz ist, der in den 1880er Jahren ebenfalls in den von Groß betreuten Wiener Zeitungen publizierte, oder doch eher ein Utopischer Münchhausen!

 

 

Zukunftskriege

Wunderwaffen

Zukunftsreiche

im utopischen Werk von Hans Dominik 1921 - 1934

mit einer Betrachtung der NS-Zensur seiner Romane

20,0 cm x 13,5 cm. Hochwertiger Glanz-Paperback

200 S. mit 56 ganzseitigen, weitgehend unbekannten Originalillustrationen

29,80 Euro

Deutsche Zukunftsvisionen vor 100 Jahren  Band 16

ISBN 978-3-946366-16-4

 

Erstmals wird das utopische Werk von Hans Dominik (1872 - 1945), dem mit 16 Zukunftsromanen produktivsten und mit fast 3 Millionen verkauften Büchern schon vor 1945 meistgelesenen deutschen Science Fiction Autoren, auf seine realistischen Prognosen künftiger Kriege mit utopischen Wunderwaffen wie Atombomben, Langstreckenraketen, Stratospärenbombern, Klimamanipulation, Teleenergie-, Unsichtbarkeits- oder Telepathiestrahlen und die Fiktionen neuer Weltordnungen mit verfeindeten Machtblöcken, einem Vereinten Europa und pankontinentalen, islamischen Zukunftsreichen analysiert, sowie seine damaligen Antizipationen im zeitgeschichtlichen Kontext betrachtet.
Dabei stellt sich dann zwangsläufig die Frage: Sind Dominiks größenwahnsinnige Zukunfts-kriegstreiber wie der US-Präsidentendiktator Cyrus Stonard, der Mongolenführer Toghon-Khan, der Kalif Abdurrhaman oder der psychotische Turi Chan die Kim Jong-uns, Assads, Erdogans, Putins und Trumps von heute?
Die intellektuell-barbarische Zukunftswelt, die Dominik in den 1920er Jahren antizipiert hat - es scheint tatsächlich die Welt von heute zu sein.
Ebenfalls wird untersucht, warum 4 seiner Romane unter die NS-Zensur fielen und ob Dominik mit seinen weitverbreiteten Wunderwaffenromanen nicht sogar unbeabsichtigt die deutsche Bevölkerung für die Wunderwaffenpropaganda der Nationalsozialisten 1944/45 empfänglich gemacht hat.



 

 

Der Krieg der Zukunft

vor 100 Jahren

 

 

Wie der 1. Weltkrieg

sein Ende finden sollte

6 Deutsche Kriegsutopien 1915 - 1918

20,0 cm x 13,5 cm. Hochwertiger Glanz-Paperback

210 S. mit 34 ganzseitigen Originalillustrationen, Einleitung, Nachwort und Bibliographie.

29,80 Euro

Deutsche Zukunftsvisionen vor 100 Jahren  Band 18

ISBN 978-3-946366-18-8

 

Der 1. Weltkrieg sollte angesichts der ernüchternden Realität mit seinem grausamen Stellungskrieg zumindest literarisch mit deutschen Wunderwaffen wie Zukunftsflugzeugen, neuartigen U-Booten, Senkrechttorpedos, unzerstörbaren Befestigungsanlagen oder sogar einem globalen Sauerstoffentzug aus der Atmosphäre gewonnen werden. Heute ist dies ein erschütterndes Dokument über die so völlig unrealistischen Hoffnungen und utopischen Durchhalteparolen, die auch zu einer Verlängerung des Krieges und einen Glauben an einen deutschen Endsieg motivieren sollten.

 

1915 F. W. Mader    Die Brüder

1915 Hans Dominik  An Bord des U 50

1916 Friedrich Otto  Die Vernichtung der englischen Schlachtflotte durch U 632

1917 Ludwig Anton  Wie der Weltkrieg sein Ende fand

1917 Ludwig Anton  Aus der 1. Zeitung nach dem Krieg

1918 Kurt Doerry     Das Geheimnnis des Krakamalu              

 

 

 

Bomben auf den Eiffelturm

Der Krieg vor dem Kriege

12 Deutsche Kriegs- und Antikriegsutopien 1903 - 1914

20,0 cm x 13,5 cm. Hochwertiger Glanz-Paperback

278 S. mit 48 ganzseitigen Originalillustrationen, Einleitung, Nachwort und Bibliographie.

29,80 Euro

Deutsche Zukunftsvisionen vor 100 Jahren  Band 6

ISBN 978-3-946366-06-5

 

Der 1. Weltkrieg wurde bis zum Juli 1914 schon literarisch geschlagen, meistens mt der Diktion den zukünftigen Krieg mittels eines letzten schrecklichen Krieges mit Elektro-Wunderwaffen, Serum- Kriegsführung, Flugdrachen, Aeroplanmutterschiffen, Bombendrohnen, Luft-Schutzschilden, F-Strahlen u.a. Zukunftskriegstechniken zu verhindern. Erstaunlich ist allerdings dann doch, wie viel von diesen Utopien schon wenige Jahre danach 1914 - 1918 tatsächlich eingetroffen ist. Die grausige Vision des 1913 mit deutschen Fliegerbomben zerstörten Eiffelturms ist nur in einer Illustration, aber zum großen Glück nie in der Realität passiert.

Von trauriger Aktualität dürfte auch die Vision von P. Berendt sein, in der ein islamischer "Herr der Lüfte" 1922 die europäische Kultur vernichten will, was jedoch von einer Frau verhindert wird.

Erschreckend zu sehen ist, dass schon vor mehr als 100 Jahren so eindringlich vor dem künftigen Kriegsgrauen gewarnt wurde und wie wenig das bis heute genutzt hat.


1903 Anton Oskar Klaußmann   Das Ende der Luftschiffahrt  

1903 Hans Dominik                  Der Serumkrieg gegen China                     

1907 Carl Grunert                    Im Fluge zum Frieden    

1908 Anton Oskar Klaußmann   Der Luftkrieg der Zukunft       

1908 Oskar Hoffmann              Die Ouvertüre zum Weltkrieg  

1909 N.N.                               Der Krieg der Zukunft   

1910 Bertha von Suttner          Der Frieden in 100 Jahren                                     

1911 N.N.                               In den Lüften über den Sperrforts   

1912 N.N.                               Der Todessturz. Aus der letzten Seeschlacht der Erde

1913 P. Berendt                      Der Herr der Lüfte  

1913 Adolf Stein                     Die Luftschlacht zum ersten Mobilmachungstage

1914 N.N.                              Die Zerstörung eines Riesenluftschiffes

 

  

Erstmals aus dem Nachlass:

Hans Dominiks letzter Zukunftsroman von 1944

sowie seine unveröffentlichten SF-Erzählungen  

 

 

 

 
Sämtliche 38 Zukunftsnovellen 1902 - 1934

von Hans Dominik

erstmals komplett in 3 Bänden mit 780 Seiten

(Illustrierte Ausgabe)


   

Mehr zu den neuen Hans Dominik-Bänden hier

 

 

 

 

 

Die Frau der Zukunft vor 100 Jahren

7 vergessene feministische Utopien von Frauen zur Emanzipation und Frauenwelt der Zukunft aus den Jahren 1899 - 1914
Heute völlig unbekannte Autorinnen wie Therese Haupt aber auch die aktuell immer noch gelesenen Mädchenbuchautorin Magda Trott ("Pucki") haben vor 100 Jahren höchst originelle Zukunftsvisionen geschrieben, wie sich die Welt nach einer durch Kriege dezimierte oder degenerierte Männergesellschaft zu einem Frauenstaat entwickelt. Andere Autorinnen geisselten in ihrer Science Fiction schon damals Zwangsheiraten und Geldehen und sahen in Retortenbabys und einer getrennten Frauengesellschaft z.B. auf dem Mars die Zukunft der Frau. Angesichts der aktuellen Gender-Diskussion ist es höchst interessant zu sehen bzw. zu lesen, was denn heute von den damaligen utopischen Visionen verwirklicht worden ist und was noch einer Realisierung harrt, wie der Herausgeber in seinem umfänglichen Nachwort erläutert.

Die Autorinnen bringen teilweise sogar originellere Zukunftsvisionen als ihre männlichen Kollegen der SF-Zunft in dieser Zeit. Therese Haupt ist gar ein männlicher Lasswitz!!!
Der 132 Seiten und 18 zeitgenössische Illustrationen umfassende attraktive Glanzpaperback kostet
24,80 Euro



 

Illustrierte Bibliographie der deutschen Erstausgaben

von Henry Rider Haggard 1887 - 2010

Alle 44 deutschen Erstausgaben in insgesamt 124 bibliographischen Einträgen werden auf 132 Seiten und mit 10 farbigen und 102 s/w-Abbildungen der Zeitschriftenabdrucke, Bucheinbände und Schutzumschläge aufgelistet und rezensiert.

Denn wer kennt denn schon die Romanerstabdrucke in so seltenen Zeitschriften wie "Aus fremden Zungen" und "Der Sammler" oder wer weis denn schon von den Erstausgaben "Mr. Meesons Testament" 1888, "Die Tochter Montezumas" 1902 oder "Nada, die Lilie" 1925? Und wer hat denn schon einmal den Bucheinband von "Sie" 1911 oder den Schutzumschlag von "Die Herrin des Todes" 1926 oder "Das Elfenbeinkind" 1925 gesehen? Ein absolutes Muss für alle Haggard-Fans und an der Abenteuerliteratur Interessierten. Hochwertiger Glanzpappband mit Rückenbeschriftung. 

24,80 Euro

 

     

 

Zeitegel, Schwarze Löcher, Künstliche Organe, Menschenexperimente, Kosmischer Horror und Weltuntergang

Die Science Fiction des Grauens von Gustav Meyrink 1901 - 1916

Als früher Autor von Science Fiction Kurzprosa muss Deutschlands bekanntester Verfasser phantastischer Romane, Gustav Meyrink, der "Dichter des Golems" noch entdeckt werden. Seine Symbiose aus SF und Horrorelementen ist einzigartig und macht ihn noch vor Clark Ashton Smith und H. P. Lovercraft zum Begründer der Weird Science Fiction. Seine besten 18 SF-Erzählungen zum Weltuntergang, kosmischen Grauen, zu chemisch veränderten Menschen, Züchtungs-experimenten und isolierten Organen, die vornehmlich in den Jahren 1901 - 1916 erschienen sind, werden hier ungekürzt neben einer ausführlichen Analyse und Bibliographie präsentiert.

160 S. in hochwertigem Glanzpappband mit Rückenbeschriftung.

24,80 Euro

 


Ein Blick in die Zukunft 2407 aus dem Jahre 1907

Eine seltene und vergessene aber höchst originelle Schulutopie über die Welt im Jahre 2407.

156 S. mit den 30 Originalillustrationen von 1907. Broschur

24,80 Euro

 

 

Noch mehr empfehlenswerte klassische deutsche Science Fiction gibt es im Verlag von www.dieter-von-reeken.de



 

 

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